Aufholjagd: zwei Tage vor Abflug
Nachdem ich am Dienstag bis um drei meine Wohnung zusammenpackte – die schlechte Organisation liegt in diesem Fall an einem ganz anderen Ort als man sich spontan denken könnte! -, schleppte ich meinen gesammten Haushalt morgens um neun auf die Strasse, schloss hektisch die Wohnungstür hinter mir und verliess zum letzten Mal, schwer beladen und leise fluchend, das B-Site Shiba Koen. Ich checkte ins Hotel ein und traf eine halbe Stunde zu spät, bereits völlig am Ende im Büro ein.
Dem hektischen letzten Tag im Büro folgte eine grosse Überraschung; dass man mir eine Sayonaraparty schmeissen würde, hatte man mir ja gesagt, dass aber da zwanzig Leute in diesem Sitzungszimmer stehen und applaudieren würden, damit hatte ich nicht gerechnet. Es war rührend und ein bisschen peinlich, die ganze Aufmerksamkeit, aber ich habe es sehr genossen.
Wir liessen den Abend erst aufleben bei Apero und Bier, gingen dann leckeres koreanisches BBQ essen und endeten im Geronimo, das meine armen Kollegen am nächsten Tag verfluchen würden.
Es war ein würdiger letzter Arbeitstag. Vielen Dank an Andreas für die tolle Abschiedsparty!


